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1. Begriffe
Produktionsverhältnisse System gesellschaftlicher Verhältnisse, die die Menschen im Produktionsprozeß objektiv eingehen. Die Menschen „produzieren nur, indem sie auf eine bestimmte Weise zusammenwirken und ihre Tätigkeit gegeneinander austauschen. Um zu produzieren, treten sie in bestimmte Beziehungen und Verhältnisse zueinander, und nur innerhalb dieser gesellschaftlichen Beziehungen und Verhältnisse findet die Einwirkung auf die Natur, findet die Produktion statt“ (Engels). Grafik
... Sie umfassen die Menschen, die Beziehungen der Menschen im Produktionsprozeß, vor allem die Eigentumsverhältnisse hinsichtlich der Produktionsmittel, die Verhältnisse des Austausches der Tätigkeiten, der Kooperation, der Arbeitsteilung, die Stellung und die Beziehungen der verschiedenen sozialen Gruppen und Klassen in der Produktion; die Verteilungsverhältnisse.
Philosophisches Wörterbuch, VEB Bibliographische Institut, Leipzig, 1974 S.977
Anmerkung der Redaktion: Die Produktionsverhältnisse im einfachsten Sinne sind die Beziehungen der Menschen untereinander, Mensch – Mensch, bei der Aneignung der Natur. Die Produktivkräfte sind die Fähigkeiten des Menschen, sich die Natur anzueignen, Mensch – Natur.
Produktivkräfte System der Wechselwirkungen von Produktionsmitteln und menschlicher Arbeit. „Welches immer die gesellschaftlichen Formen der Produktion, Arbeiter und Produktionsmittel bleiben stets ihre Faktoren“(Marx, Engels MEW Bd.24, S.42).
Die Produktivkräfte bringen das Verhältnis des Menschen zu den Gegenständen und Kräften der Natur und die Entwicklung der Produktivkräfte die Veränderung dieses Verhältnisses zum Ausdruck.
Mit den Arbeitsmitteln wirkt der Mensch auf die Natur und nutzt so ihre mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften. Die Produktionsinstrumente – das „Knochen- und Muskelsystem der Produktion“ (Marx) – sind der Gradmesser für das Niveau der Produktivkräfte und somit der Herrschaft des Menschen über die Natur.
Die entscheidende und hauptsächliche Produktivkraft sind die Menschen...
Die wissenschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Umwälzungen unserer Epoche bedingen, dass die Wissenschaft immer mehr zur unmittelbaren Produktivkraft wird.
Philosophisches Wörterbuch, VEB Bibliographische Institut, Leipzig, 1974 S.978
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